Der Fachbereich BILDENDE KUNST stellt sich vor

Im Mittelpunkt des Faches BK steht die Entwicklung und Förderung der Fähigkeiten unserer Schüler_innen, sich bewusst auf künstlerische und gestalterische Weise mit der sie umgebenden Welt in Beziehung zu setzen.

Sowohl die Wahrnehmungskompetenz sowie die individuellen kreativen Ausdrucksmöglichkeiten unserer Schüler_innen sollen geschult und gefördert werden.

Diese künstlerisch-ästhetischen Lernprozesse orientieren sich an den Erfahrungen der Jugendlichen vor dem sie umgebenden Hintergrund einer Fülle künstlerischer Phänomene aus unterschiedlichen Zeiten und Kulturen.

Daher soll in den Unterrichtsalltag immer wieder der Besuch bekannter Museen sowie die Auseinandersetzung mit aktuellen Ausstellungen einbezogen werden.

 

Regelmäßig nehmen Schüler_innen unserer Schule an den „Bildnerischen Werkstätten der Spandauer Schulen“ teil, deren Ergebnisse jährlich im Mai in einer Ausstellung in Zitadelle gezeigt werden.

Das Projekt Fläche_Linie_Punkt.

Jahrzehntelange Nutzung ohne Renovierung haben die Flure unseres Altbau stark geprägt. Spuren längst vergangener Projekte und Verschmutzungen an den Wänden verstärkten zunehmend den Eindruck einer gestalterischen Vernachlässigung und förderten damit so manchen Zerstörungstrieb. Ziel des seit 2016 fortlaufenden Projekts ist es, eine höhere Identifikation der Heranwachsenden mit den sie täglich umgebenden Schulräumen zu erzeugen und somit weiterem Vandalismus vorzubeugen. 

 

Die Künstlerin Friederike Kersten hat gemeinsam mit den SchülerInnen der 7. - 10. Klassen ein Konzept entwickelt, das sowohl formal als auch farblich eine Umgebung schafft, in dem sich Lernende und Lehrende gleichermaßen wohlfühlen. Die räumliche Gestaltung mit Ornamenten hat den SchülerInnen dabei den nötigen Freiraum geboten zwischen dem Ziel, die vernachlässigten Wandflächen zu renovieren und dem Wunsch nach freier Gestaltung. Zahlreiche Motive aus Linien, Dreiecken, Kreisen, Rauten, Punkten oder Spiralen wurden dabei spielerisch entwickelt. Die beruhigende Wirkung der sich wiederholenden Muster hat dabei zunehmend ihre Kraft entfalten können und sich entsprechend positiv auf den Arbeitsprozess ausgewirkt. Wir freuen uns auf die Fortsetzung des Projekts!

Die mobile Dunkelkammer zu Besuch an der Schule an der Jungfernheide

von Maxeen und Jenny aus dem Künstlerisch-Musischen Kurs Jahrgang 8 (2014/15)

 

Wir haben in unserem Kurs vom 17.11. bis 1.12.2014 unsere Fotogramme erstellt. Dazu sind wir in die mobile Dunkelkammer gegangen. In der mobilen Dunkelkammer haben wir verschiedene Bilder mit Schablonen gelegt, sie belichtet und sie in den verschiedenen Chemikalien entwickelt und in einem Wasserbad ruhen lassen. Als die Bilder belichtet und im Wasserbad waren mussten sie ordentlich abgewaschen und zum Trocknen an die Wäscheleine gehangen werden und schon hatte man sein Fotogramm erstellt. Wichtig ist, dass beim Herstellen der Fotogramme in der Dunkelkammer alles dunkel sein muss. Das Papier ist nicht lichtempfindlich wenn man den Rotlichtfilter an hat, mit diesem Filter legt man auch seine Schablonen auf das Papier und ordnet sie so an, wie man sie haben will. Dann macht man das Licht aus, nimmt den Rotlichtfilter weg und belichtet das Papier, z.B. 7 Sekunden lang. Dann kommt es in die Chemikalien. Das Auswaschen am Ende ist wichtig, damit das Bild haltbar bleibt. Alle Chemikalien müssen gut abgewaschen sein.

 

Die fertigen Arbeiten können Sie ab Januar gerahmt und gehängt in unserer Schule in Haus C bestaunen!

Ein großes Dankeschön gilt auch Sabine Alex mit ihrer mobilen Dunkelkammer und der Schulleitung, die den Besuch der mobilen Dunkelkammer finanziell möglich gemacht hat!

© 2019 by Schule an der Jungfernheide

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