Schüler*innen der Klasse 10c und der Willkommensklasse testen die Schule der Zukunft


Vor fast einem Jahr wurde die erste von Schüler*innen selbstgestaltete Bank am Nonnendamm/Quellweg aufgestellt. Senioren aus Siemensstadt hatten sich mehr Bänke gewünscht und den Wunsch an die Schule herangetragen, da sich hier regelmäßig Schüler*innen im Stadtteilbüro engagieren. Fast zur selben Zeit begann man am Haus der Kulturen der Welt (HKW) über die Schule der Zukunft zu diskutieren: Wie soll sie aussehen, wie wird Unterricht sein, was werden wir lernen und welche Rolle wird die Schule im Stadtteil haben? Diese und weitere Fragen standen im Zentrum der Auseinandersetzung. Das HKW lud hierfür Schulen ein, ihre Ideen einzureichen, um sie mit ihrer Unterstützung zu verwirklichen und die Schule der Zukunft real werden zu lassen. Die Klasse 10c nahm das zum Anlass, um aus der Bank eine Kommunikationsinsel werden zu lassen.

Es wurde ein Blog geschaffen, der verschiedene Perspektiven und Geschichten aus Siemensstadt einfängt. Die Beiträge reichen vom Aufruf, Siemensstadt zu begrünen, über Interviews mit Autoren und Menschen aus dem Kiez bis hin zu Utopien, wie Siemensstadt in der Zukunft sein könnte. Unterstützt durch Künstlerinnen von eta boeklund konnten die Schüler*innen verschiedene Medienformate kennenlernen. Es wurden Geschichten recherchiert und aufgeschrieben, Interviews geführt, Tonschnitt und Bildbearbeitung am PC gelernt. Für die Beiträge haben die Schüler*innen alles genutzt - auch auf Instagram und soundcloud finden sich Beiträge der Schüler*innen, die in den Blog mit eingeflossen sind. Entstanden ist so ein lebendiger Blog, der verschiedene Blickwinkel auf die Siemensstadt zeigt.

Ein Jahr später wurde die Schule der Zukunft am 13. und 14.Juni 2018 im Haus der Kulturen der Welt lebendig. Zwei Tage lang gaben die Schüler*innen dort anderen Schüler*innen Unterricht und stellten so ihre Projekte vor, die selbst den Bundespräsidenten beeindruckten. Die Klasse 10c erklärte, wie Samenbomben hergestellt werden, um den Stadtteil grüner zu machen und so Verantwortung für die Gestaltung des Kiezes mitzuübernehmen.

Das Projekt wurde ermöglicht durch die Kooperation von Lehrerinnen, Schülerinnen, dem Träger SH Starke Hände gGmbH, dem Büro eta boeklund (für das HKW) und dem Stadtteil Büro Siemensstadt. Mehr zum Projekt und den anderen Ideen für die Schule der Zukunft ist auf der Seite des HKW zu finden.


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