Kursfahrt nach Brüssel

Wahlpflichtkurs III - Wirtschaft- und Recht (Klassen 9 und 10) Ein Reisebericht über unsere Kursfahrt nach Brüssel Tag der Ankunft: 07.09.2015 Wir trafen uns um 5:50 Uhr am Flughafen Schönefeld. Den meisten sah man an, dass sie übermüdet sind. Die meisten verabschiedeten sich von ihren Familien, mit der Hoffnung, dass das Abenteuer „Brüssel“ ein schönes Erlebnis wird. Mit einem guten Gefühl saßen wir alle im Flugzeug. In Brüssel gelandet, gingen wir unsere Koffer abholen. Die Anfahrt zur Jugendherberge war ziemlich stressig. Nach der Ankunft ließen wir unsere Koffer in einem Gepäckraum. Danach düsten wir direkt in die Stadt. Wir aßen viele süße Leckereien, wie zum Beispiel Erdbeeren, überzogen mit Schokolade und Belgische Waffeln mit verschiedenen Topics. Wir standen im strömenden Regen auf dem Grand Place und machten mit dem Selfiestab ein Gruppenfoto. Wir waren sehr beliebt bei den Asiaten, da alle mit uns ein Bild wollten. Alle bekamen langsam Hunger, also suchten wir einen Pommesstand. Die Pommes in Belgien sind dafür bekannt, dass sie zweimal frittiert werden. Wir aßen alle eine Portion Pommes, doch es schmeckte dort nicht allen so gut. Später fanden wie leckere Pommes. Anschließend hatten wir eine Menge Freizeit. Zum Abendbrot aßen alle Falafel. Geschrieben von Pauline und Nikolina Zweiter Tag: 08.09.2015 Es war Dienstagmorgen, um 06:30 Uhr, als wir aufgestanden sind. Müde gingen wir duschen, machten uns fertig und gingen zum Frühstück. Wie jeden Morgen gab es getoastetes Brot mit Marmelade, Frischkäse, dazu gab es einen warmen Kakao. Anschließend machten wir uns schon auf die Socken. Der Weg führte uns zum Europäischen Parlament. Dort führte uns eine nette Dame in einen Saal, wo sie uns viel über das Europäische Parlament erzählte. Im Hintergrund lief ein Livestream aus dem Parlament in Straßburg. Auf Grund der Müdigkeit aller Schüler, machten wir eine kleine Pause und kauften uns zum wach werden eine Dose Cola. Noch nicht fertig getrunken, beendeten wir die kleine Pause und gingen gleich in den Plenarsaal. Wie voraus gesehen, mussten zwei Mitschüler ihre Tollpatschigkeit unter Beweis stellen und eine Cola Dose umschmeißen. Nach dem wir dann fertig waren mit allem, gingen wir zum Supermarkt in der Nähe, wo sich jeder einen Snack für zwischen durch aussuchen durfte (z.B. Baguette). Dann gingen wir in einen Park vor einer Schule, wo sich auch ein kleiner See befand. Dort machten wir eine Pause und aßen zusammen unsere kleine Mahlzeit. Wir spielten auch Frisbee und Beachvolleyball. Um 15 Uhr hatten wir für diesen Tag unseren letzten Termin. Einen ganz Besonderen! Und zwar trafen wir auf Martin Sonnenborn (Gründer von „Die Partei“). Als Erstes erzählte er uns Sachen über seinen Beruf und sein Leben. Er war lustig, aber sah dabei ernst aus. Anschließend stellten wir unsere vorbereiteten Fragen, die er uns auch beantwortete. Nach dem wir fertig waren, machten wir ein Abschlussfoto. Abschließend gingen wir zusammen in die Stadt und aßen gemeinsam Abendessen. Zum Schluss machten wir eine Tagesbesprechung. Es war ein sehr schöner Tag, so dass es uns Freude macht, darüber zu berichten Geschrieben von Joshua, Lukas Dritter Tag: 09.09.2015 Der Tag begann um 8:30 Uhr mit einem Frühstück.

Eine Stunde später sind wir los gegangen, denn wir hatten einen Termin im Berliner Büro. Doch bevor wir im Berliner Büro ankamen, machten wir einen kurzen Halt in einem wunderschönen Park und besprachen den vorigen Tag. Um 11:00 Uhr wurden wir im Berliner Büro herzlich mit Tee, Kaffee und Wasser von Frau Dr. Anja Lurson begrüßt. Sie hielt eine sehr interessante Rede über ihren Beruf, den Bundesrat und über die EU-Rechte. Sie erklärte uns, dass das Berliner Büro die Berliner Interessen vertritt. Eineinhalb Stunden besprachen wir die verschiedenen Fragen, die wir vorbereitet hatten. Anschließend verabschiedeten wir uns und machten ein Gruppenfoto mit Frau Lurson. Nach dem Termin besprachen wir, was wir als nächstes machen wollen, da stellte sich heraus, dass manche Hunger hatten. So entschieden wir, dass wir essen gehen möchten. Als wir auf der Suche nach was zu Essen waren, sind wir durch einen Flohmarkt gelaufen und haben uns dort ein bisschen umgeschaut. Da waren viele schöne und günstige Sachen dabei, doch keiner hat etwas gekauft. Da wir kein Restaurant gefunden haben, gingen wir in einen Supermarkt und jeder konnte sich holen, was er wollte, z.B. Brot, Baguette, Wurst oder Salat. Dann sind wir in den Park gegangen, um gemeinsam in Ruhe zu essen und zu trinken. Wir teilten uns das Essen und hatten viel Spaß. Als wir aufgegessen hatten, haben die meisten Frisbee oder anderes gespielt. Wir Mädchen sind in einen Schmuckladen gegangen und haben uns dort umgesehen. Dann trafen wir uns alle im Park und gingen auf dem Rückweg zum Hostel, in ein Justizgebäude, danach gingen wir zu einem Aussichtsfahrstuhl, wo man einen schönen Ausblick auf die ganze Stadt hatte. Zurück im Hostel, hatten wir Zeit um uns auszuruhen, in Gruppen raus zu gehen, oder ein bisschen zu quatschen.

Um 18:30 Uhr trafen wir uns im Gemeinschaftsraum, um zu überlegen, wo wir essen gehen wollen, doch uns fiel nichts ein. Bis 19:45 Uhr bekamen wir Zeit, um uns ein Restaurant zu überlegen. Zum Schluss entschieden wir uns für ein asiatisches Restaurant. Jeder hat sich etwas bestellt und wir haben das leckere Essen sehr genossen. Es war schon sehr spät, kalt und dunkel, als wir mit dem essen fertig waren, doch wir hatten trotzdem Lust uns die Stadt bei Nacht anzusehen, das haben wir dann auch gemacht. Es war sehr schön und alles war beleuchtet. Es wurde immer später, doch wir wollten weiter in der Stadt rumlaufen. Deshalb bekamen wir noch ungefähr eine halbe Stunde Freizeit, trafen uns danach wieder und gingen sehr spät Abends/Nachts gemeinsam zurück ins Hostel. Wir haben noch schnell eine Auswertung in einem Zimmer von den Jungs gemacht und gingen dann um 0:00 Uhr müde ins Bett. Geschrieben von Edit, 10b und Jasmin, 10c Vierter Tag: 10.09.2015 Morgens trafen wir uns wie gewohnt zum gemeinsamen Frühstück. Nach dem Frühstück hatten wir ca. 20 min Freizeit. Wir trafen uns alle in der Lobby des Hostels, von dort aus liefen wir zur Bahn, mit der wir zusammen zum Atomium gefahren sind. Nach dem wir uns alle ein Ticket geholt haben, verstauten wir unsere Sachen in den Schließfächern und gingen dann in das Atomium. Wir fuhren mit dem Fahrstuhl die 102 Meter bis in die höchste Kugel in ca. 20 Sekunden. Dort oben angelangt genossen wir die Aussicht eine Weile und gingen dann in die anderen Kugeln. Nachdem wir dort alles betrachtet hatten gingen wir vor das Atomium und sprachen uns ab, was wir denn als nächstes machen sollen. Wir beschlossen in den Park, in dem wir schon einmal waren, wieder hin zu gehen. Wir fuhren mit der Straßenbahn, holten uns vorher noch ein paar Getränke und spielten z.B. Beachvolleyball oder Frisbee. Dort hatten wir dann eine Weile Freizeit. Unser nächstes Ziel war eine große Kathedrale, die wir besichtigten. Abends trafen wir uns noch mal und fuhren kurz vor Sonnenuntergang zu einem großen Parkhaus. Dort fuhren wir mit dem Fahrstuhl bis auf das Dach und genossen den wunderschönen Sonnenuntergang. Nach dem anstrengenden Tag hatten wir alle Hunger, also entschieden wir, dass wir zu Pizzahut gehen. Dort hatte eine Kellnerin einen kleinen Unfall, worauf den meisten der Appetit vergangen ist. Wir liefen dann zum Hostel und machten noch einen kleinen Rückblick auf den Tag und gingen Schlafen. Geschrieben von Marius Goldt Seite 6 von 9 Fünfter Tag, Tag der Abreise: 11.09.2015 Heute ist der letzte Tag in Brüssel. Die meisten standen um 7:00 Uhr auf und um 8:00 Uhr gab es Frühstück. Manche haben noch ihre Koffer gepackt.

Nach dem Frühstück sind wir mit der U-Bahn zum Comic Museum gefahren, aber leider waren wir nicht im Lesesaal, sondern nur im Geschenkladen. Danach fuhren wir in ein griechisches Restaurant. Nach dem leckeren Mittagessen hatten wir alle ungefähr 2 Stunden Freizeit und gingen in die Stadt, um schöne Souvenirs für unsere Familien und für uns zu kaufen. Dann gingen wir alle gemeinsam zurück ins Hostel, machten eine Auswertung vom Tag und schrieben einen kleinen Test über das, was wir gelernt hatten. Nach diesem Test holten wir unsere Koffer und liefen zur U-Bahn. Die meisten Jungs waren Gentlemen und haben uns Mädchen geholfen, die Koffer die Treppen hoch und runter zu tragen. Nachdem wir ein paar Stationen mit der Bahn gefahren sind, warteten wir bei der Bushaltestelle auf den Bus. Es war so überfüllt, dass wir mit zwei Bussen fahren mussten, weil nicht genug Platz war. Da das Schicksal uns an dem Tag anscheinend noch nicht genug Stress zugemutet hatte, standen wir mit dem Bus eine ganze Weile im Stau. Frau Riedel wurde schon panisch, weil sie Angst hatte, dass wir unseren Flug verpassen, da wir viel zu spät vom Hostel los gegangen sind. Am Flughafen angekommen, rannten wir zu unserem Gate und gaben unter Stress unsere Koffer ab. Nachdem wir das Gepäck abgegeben hatten, wurde es ruhiger und wir setzten uns nach der Kontrolle auf den Boden und warteten darauf, dass wir ins Flugzeug einsteigen konnten. Mit 20 Minuten Flugverspätung, sind wir um 19:10 Uhr zurück nach Berlin geflogen. Am Flughafen Schönefeld angekommen, holten wir unser Gepäck ab, verabschiedeten uns voneinander und gingen zu unseren Familien, die schon auf uns warteten. Die meisten waren traurig, dass die wunderschöne Kursfahrt vorbei war und vermissten Brüssel schon jetzt. Geschrieben von Jasmin, 10c. Wissenswertes über Brüssel Brüssel liegt in Belgien und ist eine der berühmtesten Städte der Benelux-Staaten. Belgien hat rund 11,2 Million Einwohner.

Brüssel besitzt 170.000 Einwohner und besitzt eine hohe Bevölkerungsdichte. Zudem stellt die Stadt den Hauptsitz der Europäischen Union sowohl den Sitz der NATO, als auch den des ständigen Sekretariats der Benelux-Länder dar. Brüssel ist zudem bekannt für sehr leckere Pommes, Waffeln und Schokolade. Dadurch wird der Tourismus zusätzlich angekurbelt. Das Atomium Das Atomuim ist ein in Brüssel 1958 erbautes Objekt, dass als Symbol für das Atomzeitalter und die friedliche Nutzung der Kernenergie steht.

Diese heutige Sehenswürdigkeit Brüssels ist 102 Meter hoch. Es besitzt 9 Kugeln, die jeweils einen Durchmesser von 18m haben. 23 Meter lange Röhren mit einem Durchmesser von 3,3m verbinden die Kugeln. 6 von den Kugeln sind begehbar (durch die Röhren), in Form von einem Aufzug, welcher einst der schnellste der Welt war (5m/Sek), oder durch Rolltreppen, welche zu den längsten Europas zählten. Der Aufzug in dem 2,400t schweren Bau, bringt einen innerhalb von 23 Sek. zur obersten Kugel, die ein Restaurant besitzt und gleichzeitig als Aussichtsplattform dient. Im Ein- und Ausgang befindet sich ein Souvenirladen.

2004 wurde das ursprüngliche Gebäude renoviert, die Aluminiumverkleidung wurde durch rostfreie Edelstahlplatten ersetzt, 180 Fenster aus Polymethylmethacrylat (Kunststoff) wurden durch Polycarbonat-Scheiben ersetzt.

Das Gebäude wurde 2006 wieder für Besucher begehbar. Zu diesem Anlass wurde auch eine 2€ Münze geprägt. Von: Timm Europäische Kommission Das Parlament wurde 1958 gegründet, mit Vertretern aus verschiedenen europäischen Staaten. Die Wahlberechtigten in den Mitgliedsstaaten der EU wählen alle fünf Jahre das Parlament. Je größer die Bevölkerung, umso mehr Abgeordnete werden in das Parlament gesendet. In dem EU- Parlament gibt es 751 Abgeordnete und somit bildet Deutschland die größte Gruppe der Abgeordneten, mit 96 Politikern. Der Verwaltungssitz des Europaparlaments ist in Luxemburg. Die Versammlungen bzw. Veranstaltungen finden in Brüssel oder in Straßburg statt. Gemeinsam mit dem EU-Ministerrat können europäische Gesetze beschlossen werden. Das Mitentscheidungsrecht gilt z.B. bei Fragen der Bildung, des Umweltschutzes, des EU-

Haushaltes, des Gesundheitswesen und ebenso bei kulturellen Fragen. Nur wenn das Europäische

Parlament zustimmt, können in der Europäischen Union Entscheidungen getroffen werden.

Beispielsweise, wenn es um die Aufnahme neuer Mitgliedsländer in die EU geht, oder um die Ernennung der Mitglieder und des Präsidenten der EU-Kommission. Die Rechte des Europäischen Parlaments sind immer mehr erweitert worden, seitdem die EU gegründet wurde. Ende 2009 wurde der letzte Vertrag von Lissabon abgeschlossen. Dass die Parlamente der Mitgliedsstaaten der EU mehr Mitsprache bei der Schaffung von neuen Gesetzten haben, wurde auch in diesem Vertrag beschlossen. Geschrieben von Amanda & Janett, 10b ——————————————————————————————————————————— Wir danken unserem Förderverein der Schule an der Jungfernheide und der Schülerfirma TGSS (The Green School Shop) für die finanzielle Unterstützung der Kursfahrt! #Brussel #Kursfahrt #Forderverein #TGSS

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