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  • AutorenbildSchule an der Jungfernheide

Stärkung von Mädchen durch Schach: Rückblick auf den Mädchenschachworkshop

Schach ist ein Spiel, das Intelligenz, Strategie und eine gehörige Portion Übung erfordert. In der Schachwelt gibt es jedoch immer noch eine Ungleichheit zwischen Mädchen und Jungen. Um diese Kluft zu überwinden und Mädchen die Möglichkeit zu geben, ihre Fähigkeiten im Schach zu entwickeln, fand am 21. und 22. September ein aufregender Mädchenschachworkshop statt. Die Zielgruppe waren die neuen Schülerinnen der siebten Klassen unserer Schule.


Während des zweitägigen Workshops erhielten die Mädchen eine umfassende Einführung in die Welt des Schachs. Unter der Anleitung von zwei erfahrenen jungen Schachtrainerinnen, Ashley Roberts und Fanny Kessen vom Berliner Schachverband, lernten die Schülerinnen unserer Schule die Grundregeln des Spiels kennen und erkundeten die ersten Schritte von Taktik und Strategie mithilfe von spielerischen Übungen, die für den Erfolg notwendig sind.


Die Schachwelt hat in den letzten Jahren Schritte unternommen, um die Geschlechtergleichheit zu fördern. Dennoch sind noch immer deutlich mehr Jungen und Männer in dieser Sportart vertreten. Der Mädchenschachworkshop diente als Erinnerung daran, dass das Geschlecht keine Rolle spielen sollte, wenn es darum geht, Schach zu spielen und zu lieben oder ein Meister im Schach zu werden. Die Schülerinnen haben während dieser zwei Tage von Judit Polgár gehört, der ungarischen Schach-Großmeisterin, die als spielstärkste Frau in der Schachgeschichte gilt und die bisher einzige Frau ist, die es in die Top Ten der Weltrangliste geschafft hat. Sie haben auch den Namen der chinesischen Schachspielerin Hou Yifan gehört, die derzeit die stärkste Schachspielerin ist. Ebenso erfuhren sie von Elisabeth Pähtz, der leistungsstärksten Schachspielerin in Deutschland und der ersten Deutschen, die den Titel "Großmeister" erhielt. Dies soll die Mädchen ermutigen, ihre Leidenschaft für das Spiel zu entdecken und zu pflegen, unabhängig von gesellschaftlichen Erwartungen oder Stereotypen.


Wir möchten uns bei der Schulleitung bedanken, die den Workshop ermöglicht hat, und besonders bei den Klassenleitungen des Jahrgangs 7 sowie dem Klassenteam der 8a. Ebenso danken wir Frau Zent und Frau Morsi für ihren Einsatz. Ein herzlicher Glückwunsch geht an die Schülerinnen für ihre Teilnahme und ihre positive Kommunikation untereinander.


Der Mädchenschachworkshop ist ein Schritt in Richtung einer inklusiveren und gleichberechtigteren Schachwelt, in der Mädchen und Jungen gleichermaßen die Chance haben. Hoffentlich wird er in Zukunft wieder stattfinden.

Unsere Schulleiterin Frau Stolle begrüßt alle zum Workshop.

Alle hören gebannt zu.

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