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Warum 7. Klässler*innen Schach lernen sollten

  • Autorenbild: Schule an der Jungfernheide
    Schule an der Jungfernheide
  • 11. Okt. 2024
  • 2 Min. Lesezeit

Schach ist mehr als nur ein Spiel – es schult das strategische Denken, fördert die Konzentration und stärkt die sozialen Fähigkeiten. Für Schulkinder bietet das Erlernen von Schach zahlreiche Vorteile, die sich sowohl auf ihre schulische Leistung als auch auf ihre persönliche Entwicklung positiv auswirken können. Am Beispiel eines Schachworkshops, der am Donnerstag, den 10. Oktober, in der Klasse 7a stattfand, lässt sich dies besonders gut verdeutlichen.

 

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Einige Schüler:innen der Klasse kannten bereits die Grundregeln des Schachs und wussten über die Züge der Figuren Bescheid. Besonders hervorzuheben ist ein Schüler, der bereits außergewöhnliches Können zeigt, einem Schachverein angehört und in seiner Altersklasse zu den Besten im Berliner Schulschach zählt.

 

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Im ersten Teil des Workshops erhielten die Kinder eine Einführung in die Grundlagen des Schachspiels. Diese Einführung war besonders hilfreich für diejenigen, die bisher nur wenig oder gar nichts über das Spiel wussten. Der zweite Teil des Workshops war besonders aufregend: Die Klasse 7a trat in einem Schachturnier gegen den Schach-Wahlpflichtkurs der 8. Klasse an. Das Turnier, das im Schweizer System über 5 Runden gespielt wurde, bot viele lehrreiche Momente. Für einige der Siebtklässler wurden die Achtklässler zu schachlichen Vorbildern, da diese bereits ein Jahr Schachunterricht und wertvolle Turniererfahrungen gesammelt hatten.

 

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Ein großer Dank gilt Kai Tonke und Aram Azarvas, zwei talentierten Schachspielern des SF Siemensstadt, mit dem unsere Schule eng zusammenarbeitet. Beide übernahmen die Rolle der Schachtrainer während des Workshops und bereicherten die Schüler:innen durch ihr Engagement. Wir möchten uns herzlich bei ihnen bedanken, dass sie die Kinder so tatkräftig unterstützt haben.

 

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Ein besonderer Schwerpunkt des Workshops lag auf dem respektvollen Miteinander. Die Siebtklässler trafen auf eine Gruppe von Schüler:innen , die bereits mehr Erfahrung im Schach gesammelt hatten. Dennoch prägten gegenseitiger Respekt und Freundlichkeit das Turnier. In vielen Fällen kam es zu einem kooperativen Verhalten, bei dem die Schüler:innen nach den Partien ihre Züge analysierten und voneinander lernten.

 

Die Kinder erfuhren, dass es keine besonderen Voraussetzungen braucht, um Schach zu lernen – außer Offenheit und Freude am Spiel. Der Workshop kam bei den Schüler:innen sehr gut an, und auf dem Schulhof wurde gut darüber gesprochen.

Ein herzlicher Dank geht auch an die Klassenleitung, die den Wert des Schachspiels für die Kinder erkannt und den Schulalltag flexibel angepasst hat, um dieses wertvolle Projekt zu ermöglichen. Ihre Unterstützung und Offenheit für neue Lernansätze waren entscheidend für den Erfolg des Workshops.

 
 
 

2 Kommentare


Unknown member
11. Okt.

Dieser Beitrag ist exzellent! Die Art und Weise, wie die Informationen aufbereitet sind, ist sowohl informativ als auch unterhaltsam. Es hat mich auf den Gedanken gebracht, dass die besten Aktivitäten oft die einfachsten sind – man braucht nicht viel, um Spaß zu haben. Scharade ist das perfekte Beispiel. Und mit einem digitalen Helfer wird es noch einfacher. Eine App für das Spiel 'Wer bin ich?' (das ähnlich funktioniert) hat unseren letzten Familienabend gerettet.

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Unknown member
03. Okt.

Ein wirklich beeindruckender Beitrag! Die Tiefe der Recherche und die klare Darstellung komplexer Sachverhalte sind erstklassig. Solche Artikel regen dazu an, sich intensiver mit der Psychologie hinter zwischenmenschlichen Interaktionen zu befassen. Es ist entscheidend, Verhaltensweisen richtig deuten zu können. Ein Hilfsmittel, das dabei unterstützen kann, eine antisoziale Persönlichkeitsstörung erkennen zu können, ist ein gut strukturierter Selbsttest. Ich habe eine Webseite gefunden, die einen solchen Test anbietet und der auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruht.

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